Wer diesen Blog verfolgt, hat bereits mitbekommen, dass wir leider zwei Firmen erwischt haben, die nicht gerade geglänzt haben. Das war zum einen die Sanitärfirma Sagorsky und zum anderen der Malermeisterbetrieb Huther.

Während man der Sanitärfirma zu Gute halten muss, dass diese alle Mängel restlos behoben hat, sieht dies mit dem Malerbetrieb leider anders aus.

Wir haben einige Zeit gewartet, diesen Beitrag zu verfassen, da wir vor Wut und Fassungslosigkeit nur so schäumen und dennoch versuchen wollen, diesen Blog so neutral wie möglich zu verfassen. Wir wollten hier von Anfang an niemanden einfach zum Himmel loben, aber auch niemanden in die Hölle schicken.

Anruf vom Kundenservice

Zunächst einmal möchten wir davon berichten, dass wir einen Anruf vom Kundenservice erhalten hatten. Genauer gesagt, vom Teamleiter des Kundenservices, Herrn Kiefaber. Hier ging es um die Probleme mit der Sanitärfirma. Diese wurde nämlich zu Bien Zenker zitiert und mit Ihr über alles gesprochen. Herr Kiefaber entschuldigte sich im Namen von Bien Zenker für die Unannehmlichkeiten.

Ein wirklich sehr netter Schritt, der uns sehr erfreute. Immerhin darf man bei der Ganzen Geschichte eines nicht vergessen: Die Sanitärfirma gehört nicht Bien Zenker, sondern ist nur ein Subunternehmen, welches von Bien Zenker beauftragt wurde. Dennoch fällt es auf den Generalunternehmer zurück, weil die meisten sagen würden „Bien Zenker hat bei uns total Mist gebaut!“.

Fehler können und dürfen passieren. Wichtig ist, wie mit diesen Fehlern umgegangen wird und hier können wir uns bei Bien Zenker – bisher – nicht beschweren!

Die Sache mit dem Maler…

Und so ist es auch mit dem Malermeisterbetrieb Huther: Auch hier handelt es sich nur um ein Subunternehmen, was von Bien Zenker beauftragt wurde.

Zwar berichtete ich bereits, dennoch möchte ich kurz den bisherigen Ablauf schildern. Nachdem im Dezember einige Mängel bzgl. der Malerarbeiten an Bien Zenker eingereicht wurden, erklärte man uns dort, dass man die Mängel als „außerhalb der Toleranz“ einordnet und setzte dem Malermeisterbetrieb Huther eine Frist bis zum 31.01.2021 zur Behebung der Mängel.

Die Mängelliste umfasste 25 Punkte, während wir hier jedoch einige Riefen, Macken und Beulen zusammenfassten – Ansonsten wären wir sicherlich auf über 60 Punkte gekommen. Ich hatte ja bereit in einem vorherigen Blogbeitrag einige Fotos der Arbeit gezeigt (https://hausbau-mit-bien-zenker.de/carport-terrassendach-und-reklamation-der-decke/).

Wir konnten, obwohl wir nicht viel handwerkliche Erfahrungen haben, abschätzen, dass hier sicherlich mehr als ein paar Tage nötig sein werden, und so riefen wir in der letzten Januarwoche bei Bien Zenker an, denn vom Malerbetrieb hatten wir bisher nichts gehört. Nichts? Ja! Wirklich überhaupt nichts! Keine E-Mail, kein Anruf, einfach gar nichts.

Bien Zenker setzte darauf hin eine weitere Frist bis zum 06.02.2021, zu dem die Mängel nun endgültig beseitigt werden sollten und drohte an, ansonsten eine andere Firma auf Kosten des Malerbetriebs zu beauftragen. Plötzlich (und völlig absehbar) erhielten wir am 01.02.2021 einen Anruf von Herrn Huther höchstpersönlich, der sich weder entschuldigte, noch einen Hauch von Reue zeigte. Stattdessen bot er uns an, dass er ja ab dem 10.02.2021 mit der Mängelbeseitigung beginnen könnte. Dies lehnten wir – im Hinblick auf die gesetzte Frist von Bien Zenker – ab und verwiesen auf ebendiese.

Also schickte Herr Huther einen seiner Mitarbeiter am letzten Mittwoch zu uns. Dieser versuchte uns nun vor Ort von einem Termin ab dem 10.02.2021 zu überreden, was wir jedoch erneut verneinten. Man darf nun mal nicht vergessen, dass diese Firma den ganzen Januar Zeit gehabt hätte…

Also musste der Mitarbeiter wohl in den sauren Apfel beißen und begann mit der „Mängelbeseitigung“. Er war sich außerdem sicher, dass er die Mängel innerhalb von 3 Tagen – alleine – beseitigen könne.

Er zeigte richtig Einsatz, in dem er am ersten Tag ein wenig Acryl an einige Stellen setzte und nach einer Stunde wieder fuhr… Auch am zweiten Tag war er ganze zwei Stunden vor Ort und schmierte alle bemängelten Stellen mit Putz zu. Als er fahren wollte, machten wir ihn sogar noch auf weitere Stellen aufmerksam, welche – nach seiner Vorgehensweise – wohl noch Putz benötigt hätten. Da er aber los wollte, verschob er dies auf den dritten Tag.

Am dritten Tag war der Mitarbeiter ab 9 Uhr vor Ort und sagte direkt, dass er um 15 Uhr wieder los müsste, also begann er damit zu schleifen und einfach Farbe über alles drüber zu klatschen.

Wie das Ergebnis aussah, brauchen wir sicherlich nicht zu beschreiben… Allein die Tatsache, dass über Beulen einfach nochmal drüber gespachtelt wurde in der Erwartung, dass diese danach verschwinden, lässt uns tatsächlich an den Fähigkeiten zweifeln.

Als es 15 Uhr war und der Mitarbeiter mit dem Satz „So, ich bin fertig, ich habe alles.“ gehen wollte, machten wir ihn auf weiterhin vorhandene Mängel aufmerksam. Außerdem bemerkten wir recht schnell, dass sogar neue Mängel hinzugekommen sind. Diese wurden jedoch mit einem einfachen „ok“ quittiert und der Mitarbeiter machte sich, mit dem Hinweis, dass er nun wirklich los müsse und auch am Samstag niemand kommen werde, auf den Heimweg. Somit ist die Frist zur Mängelbeseitigung am Samstag verstrichen.

Abgesehen von den übrigen und neuen Mängeln, waren wir stundenlang damit beschäftigt alles zu putzen. Der Dreck wurde nicht mal grob entfernt und im Kinderzimmer wurde keine Folie verwendet, weshalb sämtliche Kuscheltiere in die Waschmaschine mussten, da diese voller Putz und teilweise sogar Farbe waren!

In der Ecke große Luftlöcher. Auf das „geschliffene“ braucht man wohl nicht weiter eingehen….
Diese Ecke wurde „fachgerecht“ ausgebessert…
Unsere Lieblingsstelle…

Wir hoffen jetzt, dass Bien Zenker das Wort hält und eine Firma schickt, die diese Mängel ordentlich und fachgerecht beseitigt – offensichtlich ist der Malermeisterbetrieb Huther hierzu nicht im Stande. Wir sind – wie ich oben bereits schrieb – vor Wut am kochen und halten diese Arbeit eines Malermeisterbetriebs für völlig unwürdig.

Herr Geis, unser Bauleiter, hat sich bereits für diese Woche angekündigt und möchte sich diese Katastrophe gerne mal live anschauen.

Der Elektriker

Bevor wir es vergessen zu erwähnen: Die Firma Elektro Kempka war vor Ort und hat alle Arbeiten soweit abgeschlossen. Das Licht an der Treppe funktioniert nun und die Bewegungsmelder sind auch im Loxone-System eingebunden.

Unsere Treppe hat endlich Licht. Es sieht einfach super aus mit der Stufenbeleuchtung!

Nun warten wir nur noch auf einen Termin für die endgültige Konfiguration von Loxone, denn hier muss noch einiges geändert werden. Das Ganze funktioniert jedoch über eine Fernwartung.

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